Wiesenhoppler
 
  Home
  Kleine Kanincheninfo
  Haltung
  Ernährung
  Gesundheit
  Gehegevorstellungen
  Erfahrungen
  => Einzelhaltung und Vergesellschaftung
  => "Ich will Nachwuchs!"
  => Kaninchenjunge: Pro & Contra
  => Folgen von "Zucht" ohne Kenntnisse zur Genetik
  => Auch unter Tierärzten gibt es "schwarze Schafe"!
  => Von Predigern und fanatischen Spinnern
  => Freie Wohnungshaltung
  => Kaninchen fotografieren
  Fazit
  Links
  Das sind wir
  Kontakt
  Gästebuch
  Impressum
zuletzt aktualisiert: 2013
Einzelhaltung und Vergesellschaftung
"
Mein eines Kaninchen Toffi war allein. Es bekam viel Auslauf im ganzen Garten, war total verschmust, rannte mir immer nach und lies sich echt stundenlang kraulen. Es hatte den Anschein, dass es ihr an nichts fehlte und sie glücklich war mit sich und der Welt. Doch dann las ich, wie wichtig ein Artgenosse war und brauchte fast ein halbes Jahr um meine Eltern zu überzeugen. Dann schenkte mir meine Freundin ein bissiges,  sehr aggressives Kaninchen,  dass in ihre Hände gelangt war und vor dem sie Angst hatte. Es war 5 Jahre alt. Und in diesen 5 Jahren hatte es bereits 5 Vorbesitzer gehabt(auch das Tierheim), lebte in einem kleinen im Handel erhältlichen Käfig und ebenfalls allein.  Es war ein Weibchen und ich nannte es Lana. Da Toffi aber auch ein Weibchen war konnte das nicht gut gehen, also holten wir noch einen Rammler und kastrierten ihn. Dann kam die Vergesellschaftung, wo alle zusammen durften.
Und dann lebten sie alle auf! Die eh schon so glückliche Toffi war das allerglücklichste Kaninchen der Welt! Die aggressive Lana, die endlich rennen, springen und kuscheln konnte, wurde so lieb und anhänglich, dass sie mir sogar auf den Rücken kletterte. Aber dann wurde Toffi scheinträchtig und damit extrem aggressiv gegenüber anderen Weibchen, ich musste sie wieder von den anderen trennen, bis mir eine Lösung eingefallen war. Sie war sehr unglücklich! Ich hab Bilder, wie sie zusammen gekauert auf ihrem Sitzbrett im Stall vor sich hinstarrte. Wenn sie Auslauf im Garten bekam blieb sie stur vor der Garagentür sitzen, denn in der Garage waren die anderen. Sie sprang sogar mit voller Wucht gegen die Tür- es war schrecklich mit anzusehen. Schließlich holten wir noch einen Rammler, dass die Geschlechterkonstellation ausgewogen war und dann war alles perfekt- bis Toffi knapp einen Monat später aufgrund einer OP starb (aber das ist eine andere Geschichte). Und erst dann wurde mir richtig bewusst, dass ihr Leben, so schön es auch schien, anfangs schrecklich gewesen sein musste. Und dann durfte sie nur 2 Monate (die erste Vergesellschaftung mitgezählt) von ihren 2 Jahren richtig leben.
Und jetzt weiß ich:
Ja, es ist so, ein Kaninchen kann ohne Partner nie wirklich glücklich sein. Selbst wenn es schon immer allein war, es ist einfach ein Naturinstinkt, das Bedürfnis nach Artgenossen und das ist einfach da, nur sieht man es natürlich nicht, weil das Kaninchen es nicht ausleben kann. Ebenso sind Kaninchen ja Fluchttiere, sie laufen vor Unbekanntem weg, das ist auch ein Instinkt und so ist es beim Partner. Wenn keine Gefahr ist, muss es nicht weglaufen, also sieht man ihm den Fluchttrieb nicht an. Und wenn es keinen Partner hat, kann man es nicht Kuscheln und all das sehen.

Danke an Cilli S. für diesen Erfahrungsbericht.
Hinweise  
 
Alle Texte und Bilder auf dieser Homepage sind selbst verfasst bzw. fotgrafiert oder entsprechend gekennzeichnet und mit Einwilligung des Urhebers eingestellt.

Das Vervielfältigen von Texten oder Bildern ist ohne meine Erlaubnis nicht gestattet.

Ich bemühe mich, auf Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit zu achten, übernehme aber keine Garantie.

Für verlinkte Seiten und deren Inhalte übernehme ich keine Haftung.

 
Werbung  
  "  
Unterstützen sie die Kaninchenrettung!  
  www.kaninchenrettung.de  
Mit einem *klick* hierauf könnt ihr uns unterstützen:  
  Listinus Toplisten Listinus Toplisten Danke!  
Heute waren schon 1 Besucher hier!
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=